beck & eggeling logo
International Fine Art  : : Künstler  ; ; Ausstellungen
New Quarters  : : Künstler  ; ; Ausstellungen
Emerging Markets  : : Künstler  ; ; Ausstellungen
Charity-Auktion BRIDGING THE GAP
Charity-Auktion BRIDGING THE GAP
17. Februar 2010 bis 20. Februar 2010
Charity Auktion am 20. Februar 2010, um 17.30 Uhr bei Beck & Eggeling

Sensationelle EURO 143.000,- konnte Christie´s Auktionator Andreas Rumbler bei der Charity-Auktion "Bridging the Gap" bei Beck & Eggeling in Düsseldorf am Samstag, den 20.2. einspielen. Der gesamte Erlös kommt dem Jugendprogramm von arabischen und jüdischen Kindern im Israel-Museum in Jerusalem zu Gute.
Initiator der Aktion waren Sonja Lahnstein und Dan Bronner, Verein zur Förderung des Israel Museums in Deutschland sowie Dr. Ute Eggeling und Michael Beck, Beck & Eggeling international fine art.



>> Rückblick in Bildern




ZUM PROJEKT »BRIDGING THE GAP« IM ISRAEL-MUSEUM

Welch eine Hoffnung, welch eine Zuversicht gehen von dem jüdisch-palästinensischen Kunstprojekt des Israel-Museums aus, das beherzte Brückenbauer gegründet haben. Was eine komplexe Realität verhüllt, Kunst macht es erkennbar, wodurch wir  ein Leben
rechtfertigen können, Kunst macht uns seit eh Vorschläge. Mit ihren Augen öffnenden Angeboten lässt sie uns inne werden, dass bei allem die Sache des Menschen auf dem Spiel steht.
- Siegfried Lenz, Mitglied im  Verein des Israel-Museums in Deutschland, 2009 -


Man könnte vermuten, dass ein gemeinsames Kunstprojekt mit arabischen und jüdischen Jugendlichen im Lichte der anhaltenden und täglichen Konflikte zwischen beiden Seiten in der Region und dem begleitenden Misstrauen für einander keine Chance hat. Der Erfolg des Programms, das im Youth Wing des Israel-Museums durchgeführt wird, beweist jedoch genau das Gegenteil. Kunst hilft als non-verbale Sprache, die Sprachbarrieren der jungen Menschen zu überbrücken, da sie die Sprache des anderen nur rudimentär und oft ungern sprechen. „Bridging the Gap“ ermöglicht direkte Kommunikation und Interaktion auf einer sehr persönlichen, kreativen und emotionalen Ebene fernab vorgefertigter Vorstellungen voneinander. Beim gemeinsamen Schaffen von Kunst entdecken sich Jugendliche gegenseitig und auch selbst und sind somit in der Lage, die menschlichen und ganz neuen, oft verbindenden Aspekte des jeweils Anderen zu erkennen.

„Bridging the Gap“ besteht seit 15 Jahren. Die Teilnehmer sind arabische und jüdische Kinder und Jugendliche aus Jerusalem, die während des Schuljahres einmal pro Woche in das Israel Museum kommen, um ein bestimmtes, gemeinsam verabredetes Thema in einem Kunstprojekt zu erarbeiten und es am Ende in einer Ausstellung auch gemeinsam zu präsentieren. Durchschnittlich empfängt der Youth Wing jedes Jahr 20 arabische und jüdische Schüler, die so 28 Mal im Jahr zusammen kommen.

Der Kunstunterricht wird von arabischen und jüdischen Pädagogen, angehenden Künstlern und professionellen Beratern begleitet. Am Ende steht auch ein wunderbares gemeinsames Ergebnis, das die Teilnehmer stolz in Form einer Ausstellung präsentieren. In dieser
Verpflichtung zur „gleichen Augenhöhe“ zwischen den beiden Gruppen liegt der Erfolg des Programms. Sie wirken damit breit in ihre Schulen, Familien und Gemeinden hinein und sind beste Botschafter des Friedens und der Verständigung.

Die Bilder und Kunstwerke spiegeln oft den Schmerz der beiden Seiten wider und am Ende kommt man zum Schluss, dass alle Opfer eines tragischen Konflikts sind, und dass die Regeln „unseres“ Projekts, nämlich Koexistenz und Respekt durch Dialog und Interaktion,
die richtige Alternative zur Erreichung des erhofften Friedens zwischen zwei Völkern darstellen.


ZUM VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES ISRAEL-MUSEUMS IN DEUTSCHLAND E.V.

"In dem schwierigen Prozess der Friedensstiftung im Nahen Osten spielt Jerusalem eine besondere Rolle.
Die Vielfalt der politischen Verlangen und emotionalen Belastungen, die berücksichtigt werden müssen, ist groß - berechtigt aber auch zu Hoffnung. Bei dem Abbau der Spannungen hat das Israel-Museum eine klare, zentrale Aufgabe: Es ist zu einem Symbol kultureller und menschlicher Gemeinsamkeit aller Bewohner der Region geworden, ein wertvoller Stein in dem Mosaik der Friedensförderung. Allen, die diesem einzigartigen Geschehen einen wirklich nutzvollen Beitrag liefern wollen, sei das Israel-Museum als ein hervorragendes Mittel empfohlen."
- Yohanan Meroz, ehemaliger Botschafter des Staates Israel in Deutschland, 1995 -


Das 1965 erbaute Israel Museum in Jerusalem ist eines der bedeutendsten Museen weltweit. Weltberühmt ist der Schrein des Buches, in dem die am Toten Meer entdeckten Qumran-Schriftrollen aufbewahrt werden, bedeutend aber auch die archäologische Sammlung. Das israelische Nationalmuseum ist Heimstätte vieler Kunstwerke jeder Epoche und internationaler Anlaufpunkt für Kultur- und Kunstinteressierte. Es versteht sich darüber hinaus als universelles Museum für Weltkultur. Mit einem gewaltigen Erweiterungs- und Renovierungsprogramm erstrahlt es ab Mai 2010 in neuem Glanz.

Der Deutsche Verein zur Förderung des Israel-Museums in Jerusalem e.V., dessen Mitglieder viele prominente Persönlichkeiten aus dem
Kulturleben in Deutschland sind, besteht seit 20 Jahren. Der Verein fördert das Museum durch Ausstellungen und Dauerleihgaben von Kunstwerken, besonders aber auch durch Museumsprojekte, die zu einer Verständigung zwischen Juden und Muslimen in Israel und im Nahen Osten beitragen. Kunst ist dafür ein wunderbares Medium und die multikulturellen Kinder- und Jugendprogramme des Museums ein beispielhaftes Modell. Auch eine lebendige Weiterentwicklung des deutsch-israelischen Verhältnisses jenseits der formellen politischen Ebene liegt uns besonders am Herzen.

Der Verein konnte bislang mehrere Ausstellungen mit beachtlicher Resonanz unterstützen: Meisterwerke deutscher Expressionisten aus dem Brücke-Museum Berlin, John Heartfield, Gerhard Richter, Originalzeichnungen "From Dürer to Beuys" aus dem Kupferstichkabinett Berlin, „Ausgrabungen in Arad“ im Ägyptischen Museum Berlin, „Corpus Christi“ in den Deichtorhallen Hamburg, „Die Neuen Hebräer“ und „Frau mit der Kamera“ (das fotografische Werk von Liselotte Grschebina) im Martin Gropius Bau in Berlin. Als besonderes Highlight findet von Oktober 2010 – Januar 2011 in Kooperation mit unserem Verein die Ausstellung “Lebenslinien“ im Bucerius Kunst Forum in Hamburg statt, wo fast die komplette Chagall-Sammlung des Israel-Museums ausgestellt wird.

Als besondere Initiative unterstützt unser Verein das einmalige jüdisch-arabische Jugend-Kunstprogramm des Israel-Museums in Jerusalem „Bridging the Gap“ als exklusiver Partner und Förderer.

Vorstand: Sonja Lahnstein (Vorsitzende), Dan Georg Bronner, Bernhard Elias (stellv. Vorsitzende), Dr. Michael Fernholz (Schatzmeister),
Dr. Erich Marx, Bernd Schultz, Kirsten Gräfin von Hardenberg, Dr. Tobias D. Geissmann, Ilana Grabowski, Jürgen Seidel (Geschäftsführer) Ehrenvorsitzender: Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker a. D.

Halenseestraße 1    ·    10711 Berlin    ·    T + 49 30 8919770    ·    F + 49 30 8919887    ·    info@imj-germany.de    ·    www.imj-germany.de